In eigener SacheKunde: Autopflege Ostschweiz GmbH, Frauenfeld
Onlineshop für Chemieprodukte – mit Gefahrenkennzeichnung auf jeder Produktseite
Wer Chemikalien online verkauft, muss sie kennzeichnen. Für Autopflege Ostschweiz entstand ein Onlineshop, der Signalwort, Piktogramme sowie Gefahren- und Sicherheitshinweise auf jeder betroffenen Produktseite ausgibt – aus der amtlichen Liste gewählt statt abgetippt. Dazu vier Sprachen, zwei Währungen und eine angebundene Buchhaltung.
LIVE SEIT
24. Juni 2026
KENNZEICHNUNG
Signalwort, 9 Piktogramme, H- und P-Sätze
SORTIMENT
17 Marken, vier Sprachen
Was auf dem Etikett steht, gehört auch auf die Produktseite
Detailing-Produkte sind Chemikalien, und wer sie verkauft, kennzeichnet sie: Signalwort, Gefahrenpiktogramme, Gefahren- und Sicherheitshinweise, bei Gemischen die gefährlichen Inhaltsstoffe. Auf der Flasche steht das ohnehin. Im Shop steht es jetzt genauso. Die Redaktion tippt dafür nichts ab, sondern wählt aus der amtlichen Liste – der Hinweis H314 bringt seinen Wortlaut selbst mit, die neun Piktogramme liegen als Grafik bereit. Ist an einem Artikel nichts zu deklarieren, erscheint der Bereich gar nicht. Die zuständige Fachperson hat die Darstellung abgenommen.
Kennzeichnung auf dem Gebinde
ADBL Black Water500 ml
!Gefahr
H225Flüssigkeit und Dampf leicht entzündbar.
H304Kann bei Verschlucken in die Atemwege gelangen.
H315Verursacht Hautreizungen.
H411Giftig für Wasserorganismen, langfristige Wirkung.
P210P280P301+P310P501
Enthält
Kohlenwasserstoffe
UFI
XXXX-XXXX-XXXX
1:1
BeschreibungGefahrenkennzeichnung
!
Gefahr
Gefahrenhinweise
H225Flüssigkeit und Dampf leicht entzündbar.
H304Kann bei Verschlucken in die Atemwege gelangen.
H315Verursacht Hautreizungen.
H411Giftig für Wasserorganismen, langfristige Wirkung.
Aus der amtlichen Liste gewählt, nicht abgetippt. Ohne Angaben am Artikel erscheint der Bereich nicht.
Der Katalog zieht um, die Bestellhistorie bleibt
Ein Relaunch, der den Katalog neu aufsetzt, kostet die Geschichte dahinter – Kundenkonten, frühere Bestellungen, gewachsene Kategorien. Hier sitzt der neue Auftritt auf dem bestehenden Datenbestand auf: Artikel, Konten und Bestellhistorie liefen unverändert weiter, während Gestaltung und Struktur komplett neu entstanden. Die Bestellstrecke selbst blieb Standard. Das hält sie updatefähig und lässt Zahlarten wie TWINT unberührt – die Marketingseiten dagegen setzt die Redaktion aus fertigen Bausteinen selbst zusammen.
Ein Shop, der über die Grenze verkauft
An jedem Artikel hängt, was im Laden niemand sieht: Zolltarifnummer, Ursprungsland, für einzelne Länder ein Fiskalvertreter. Diese Angaben wandern mit der Bestellung in die Buchhaltung – wer den Beleg schreibt, hat sie bereits vorliegen. Sichtbar wird davon nur die Währung. Deutsch führt in Franken, die übrigen Sprachen in Euro, der Sprachwechsel stellt den Preis mit um. Gewerbekunden melden sich in einem eigenen Bereich an und sehen ihre Kondition am Artikel, bevor sie bestellen.
Drei Geschäfte unter einer Adresse
Neben dem Sortiment laufen Fahrzeugaufbereitung und Praxiskurse über dieselbe Seite. Ein Kurs ist dabei ein Artikel wie jeder andere: Datum, Dauer, Stufe und Ort hängen daran, die Kursliste holt sich die nächsten Termine selbst, und die freien Plätze sind der Lagerbestand. Dazu eine Hinweisleiste über dem Seitenkopf, die das Team für Betriebsferien selbst füllt und wieder abschaltet. Dieselbe Rechnung geht überall dort auf, wo ein Sortiment mit Kennzeichnungspflicht, eine Dienstleistung und ein Kursangebot unter einer Marke laufen und bisher jeder Teil seine eigene Liste führte.